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Gewalt in Israel

 

Frieden

Aus Israel erreichen uns aktuell erschütternde Bilder nach dem brutalen und furchtbaren Angriff der Terrororganisation Hamas. Diese Gewalt macht uns alle betroffen und auch meine Gedanken sind bei den dort lebenden Menschen. Auch viele Schülerinnen und Schüler beschäftigen die aktuellen Ereignisse. 

 

Informationen für Eltern und ihre Kinder aus dem Ministerum


In unmittelbarer Nähe Ihres Kindes ist ein krisenhaftes Ereignis geschehen. Das löst
bei unterschiedlichen Personen verschiedene Formen der Betroffenheit aus.
Krisenhafte Erlebnisse werden unterschiedlich verarbeitet: Einige Personen kommen
schneller darüber hinweg, andere reagieren darauf mit psychischen oder körperlichen
Symptomen.
Extremer Stress bewirkt eine körperliche Überaktivierung, die sich in
unterschiedlichster Weise zeigen kann. Die menschliche Psyche antwortet darauf mit
einer akuten Stress- oder Belastungsreaktion.
Diese akute Belastungsreaktion ist eine typische (also „normale“) Reaktion auf
ein untypisches (also „unnormales“) Ereignis.
Vorübergehend typische Reaktionen, die Sie an Ihrem Kind beobachten können,
sind:
 äußere und innere Unruhe, Weinen oder Ängste
 intensives Erinnern des belastenden Ereignisses als Ganzes oder in Teilen
 Gedanken an das Ereignis, die sich immer wieder oder plötzlich aufdrängen
 Konzentrationsstörungen
 Schreckhaftigkeit
 Schlafstörungen oder Hochschrecken
 traurige oder gedrückte Stimmung
 Verdauungsprobleme, Verspannungen, Appetitlosigkeit oder großes
Hungergefühl
 Teilnahmslosigkeit
Diese Reaktionen können (müssen jedoch nicht) auftreten und einige Tage bis einige
Wochen nach dem psychisch belastenden Erlebnis andauern, sollten aber im
Zeitverlauf schwächer werden.
In dieser Zeit helfen folgende Maßnahmen:
- Auch wenn die Ungewissheit über die Zukunft noch anhalten sollte, sorgen Sie
so gut es aktuell möglich ist für alltägliche Strukturen im Alltag mit Ihrem Kind.
Gewohnte Kleinigkeiten und sich wiederholende Alltagsabläufe können das
Gefühl von Sicherheit für Sie und für Ihr Kind wiederherstellen.
- Sorgen Sie für Sicherheit und Klarheit im Tagesablauf: sprechen Sie
anstehende Termine und Unternehmungen gemeinsam ab.
bereitgestellt von der Schulpsychologie Niedersachsen: März 2022
- Es ist in Ordnung, immer wieder über das Erlebte reden zu wollen. Verweilen
Sie jedoch bitte nicht in langen Grübeleien. Schaffen Sie geeignete
Ablenkungen für sich und Ihr Kind durch Aktivitäten oder Ihnen angebotene
Unternehmungen.
- Fragen Sie Ihr Kind nach seinen Bedürfnissen und unterstützen Sie es bei der
Tagesorganisation. In einer nicht alltäglichen Situation können sich die
Bedürfnisse verändern. Machen Sie Angebote, sich dazu auszutauschen, was
gerade im Moment guttut.
- Verbringen Sie gemeinsame Zeit (Mahlzeiten, Spiele, Spaziergänge…) und
halten Sie sich für Gespräche bereit, wenn Ihr Kind auf Sie zukommt.
Gemeinsam Zeit zu verbringen kann sehr guttun.
- Vermeiden Sie gerade in der ersten Zeit nach dem belastenden Ereignis
möglichst weitere Aufregung. Nehmen Sie Rücksicht aufeinander und
thematisieren Sie Konflikte und Streitthemen für einige Tage möglichst wenig
und geben Sie diesen zunächst keinen Vorrang.
- Schützen Sie Ihr Kind vor zusätzlichen belastenden Bildern und Informationen,
die Ihr Kind evtl. durch die Medien erhält und vielleicht nicht gut verarbeiten
kann. Achten Sie darauf, was Ihr Kind sich ansieht (YouTube, …) und auf
altersgerechte Mediennutzung.
- Regen Sie Ihr Kind an, sich zu bewegen und gestalten Sie gemeinsam die
Freizeit körperlich aktiv. Denn Bewegung baut Übererregungen ab, sorgt für
eine gesunde Ermüdung und verringert Schlafstörungen.
- Gute, anregende Erlebnisse sind die beste Reaktion auf schlechte Erlebnisse.
Lassen Sie für sich als auch für Ihr Kind spüren, dass das Leben auch Positives
bereithält. Angenehm verbrachte Zeit verringert deutlich die Gefahr schädlichen
Grübelns und negativer Gefühle.
Diese Maßnahmen geben Ihrem Kind das Gefühl, akzeptiert und angenommen zu
werden und vermitteln emotionalen Schutz, Sicherheit und Geborgenheit. Ihr Kind hat
jetzt ein besonders starkes Bedürfnis danach.
Sollten die Beschwerden Ihres Kindes anhalten oder Sie selbst als Elternteilt
Unterstützung benötigen, melden Sie sich bitte bei
• der Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer Ihres Kindes
• der zuständigen Schulpsychologin / dem zuständigen Schulpsychologen
• Ihrer Kinderärztin/ Ihrem Kinderarzt oder
• der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern

 

 

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30. 05. 2024 - Uhr bis Uhr

 

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